Microsoft stellt drei Windows-Apps ein
Microsoft hat bekannt gegeben, dass die drei im Jahr 2025 eingeführten Apps "People", "Files" und "Calendar" bis zum 16. Dezember 2026 eingestellt werden. Diese Anwendungen gehörten zur Microsoft-365-Familie und wurden automatisch auf Geräten mit einem Microsoft-365-Abonnement installiert. Die Entscheidung, diese Apps als zeitsparende Ergänzungen zu etablieren, führte jedoch zu einer negativen Nutzererfahrung, da viele Anwender die Anwendungen nicht wünschten. Die App "People" ermöglichte es Nutzern, Informationen über Personen innerhalb ihrer Organisation abzurufen, einschließlich Kontaktdaten und Rollen.
Über die App konnten Nutzer auch direkt über Microsoft Teams kommunizieren. "Files" diente der einfachen Suche nach Dateien in OneDrive oder SharePoint, während "Calendar" eine Mini-Kalender-App mit Copilot-Integration darstellte. Diese Funktionen sind größtenteils bereits in Outlook integriert, was die Notwendigkeit der neuen Apps in Frage stellte. Microsoft erklärte in einem Support-Dokument, dass die Entfernung der Apps keine bestehenden Funktionen oder Daten von Microsoft 365 beeinträchtigen soll. Nutzer müssen jedoch selbst aktiv werden, um die Apps zu deinstallieren, da diese nach dem 16.
Dezember nicht mehr funktionieren, aber nicht automatisch entfernt werden. Dies könnte zu Verwirrung führen, insbesondere in Unternehmensumgebungen, wo IT-Abteilungen möglicherweise nicht sofort über die Änderungen informiert sind. Um die Apps zu deinstallieren, müssen Nutzer in die Windows-Einstellungen gehen und unter "Apps" die installierten Apps aufrufen. Dort können sie nach "Microsoft 365 companion apps" suchen und die Anwendungen über das Drei-Punkte-Menü deinstallieren. Alternativ können die Apps auch einzeln entfernt werden.
Für die Deinstallation sind keine Administratorrechte erforderlich, jedoch könnte ein Neustart des Systems notwendig sein, um die vollständige Entfernung zu gewährleisten. Die Entscheidung, die Apps einzustellen, folgt auf eine Reihe von Nutzerbeschwerden über die erzwungene Installation. Viele Anwender empfanden die Apps als überflüssig und störend, was zu einer negativen Wahrnehmung der Microsoft-365-Plattform führte. Die Rückmeldungen der Nutzer haben Microsoft offenbar dazu veranlasst, die Strategie zu überdenken und die Apps aus dem Angebot zu nehmen. Die betroffenen Apps wurden ursprünglich als nützliche Werkzeuge zur Verbesserung der Produktivität beworben.
Die Integration von Copilot sollte den Nutzern helfen, effizienter zu arbeiten. Die Realität sah jedoch anders aus, da viele Nutzer die neuen Funktionen als nicht notwendig erachteten und die bestehenden Lösungen in Outlook bevorzugten. Microsoft hat in der Vergangenheit ähnliche Schritte unternommen, um die Benutzererfahrung zu verbessern. Die Entscheidung, diese Apps abzulehnen, könnte Teil einer breiteren Strategie sein, um die Akzeptanz von Microsoft 365 zu erhöhen und die Nutzerzufriedenheit zu steigern. Die Reaktionen auf die erzwungene Installation könnten als Warnsignal für zukünftige Produktentwicklungen dienen.
endgültige Einstellung der Apps wird für den 16. Dezember 2026 erwartet. Bis dahin sollten Nutzer sicherstellen, dass sie die Anwendungen deinstallieren, um mögliche Störungen in ihrem Arbeitsablauf zu vermeiden. Microsoft hat keine weiteren Informationen zu möglichen Nachfolgelösungen oder Alternativen bereitgestellt. Die Nutzer sind aufgefordert, die Apps zu überprüfen und gegebenenfalls zu entfernen, um die Systemleistung zu optimieren.
Microsoft hat in seinem Support-Dokument darauf hingewiesen, dass die Deinstallation der Apps keine Auswirkungen auf andere Microsoft-365-Dienste haben sollte. Die betroffenen Apps wurden in der Vergangenheit als Teil eines Versuchs eingeführt, die Benutzererfahrung innerhalb der Microsoft-365-Plattform zu verbessern. Die Reaktionen der Nutzer haben jedoch gezeigt, dass die erzwungene Installation nicht den gewünschten Effekt hatte. Microsoft plant, die Apps bis zum 16. Dezember 2026 vollständig einzustellen, was den Nutzern ausreichend Zeit gibt, um die notwendigen Schritte zur Deinstallation einzuleiten.
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