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Polizei warnt vor Phishing-Angriffen auf Bankkunden
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Polizei warnt vor Phishing-Angriffen auf Bankkunden

Polizei warnt vor Phishing-Angriffen auf Bankkunden

Volksbank- und Raiffeisenbank-Kunden in Niedersachsen sind derzeit besonders gefährdet, Opfer eines Phishing-Angriffs zu werden. Das Landeskriminalamt Niedersachsen hat vor einer aktuellen Angriffswelle gewarnt, bei der Betrüger massenhaft Phishing-Mails versenden. Diese E-Mails sind darauf ausgelegt, die Empfänger in die Falle zu locken und ihre sensiblen Daten zu stehlen. Die Phishing-Mails geben vor, von den Banken zu stammen und fordern die Empfänger auf, ihre Daten für das Smart-TAN-Verfahren zu aktualisieren. In der Betreffzeile wird behauptet, dass das Konto des Kunden für eine planmäßige Überprüfung ausgewählt wurde.

Die Mails sind unpersönlich und enthalten keine echten Kundendaten, was ein Indiz für ihre Fälschung ist. Ein auffälliges Merkmal der E-Mails ist ein blauer Button mit der Aufschrift „Bestätigung durchführen“. Wer darauf klickt, wird auf eine gefälschte Webseite geleitet, die nicht mit den offiziellen Domains der Banken verbunden ist. Dort sollen die Opfer ihre Zugangsdaten für das Online-Banking eingeben, um angeblich ihr TAN-Verfahren zu erneuern. Die Betrüger versuchen, durch zeitlichen Druck zu agieren.

In den Mails wird ein Fristdatum genannt, bis zu dem die Daten aktualisiert werden müssen. In diesem Fall war das Datum der 22. April 2026. Diese Taktik soll die Empfänger dazu bringen, schnell zu handeln, ohne die Echtheit der Anfrage zu hinterfragen. Nach der Eingabe der Zugangsdaten werden die Opfer aufgefordert, weitere persönliche Informationen wie Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Geburtsdatum anzugeben.

Die gefälschte Webseite bestätigt dann die Eingabe und gibt vor, die Verifizierung erfolgreich abgeschlossen zu haben. Ein weiterer Aspekt des Betrugs ist die telefonische Kontaktaufnahme, die nach der Eingabe der Daten erfolgt. Die Betrüger rufen die Opfer an und geben sich als Bankmitarbeiter aus. In diesen Gesprächen besteht die Gefahr, dass weitere sensible Informationen abgefragt werden. Zudem könnten die Täter versuchen, Zahlungen zu initiieren, die als notwendige Bestätigung von TAN-Eingaben getarnt sind.

Um die Opfer zu beruhigen, wird nach Ablauf eines Countdowns von etwa 30 Sekunden die echte Webseite der Volksbank und Raiffeisenbank aufgerufen. Dieser Trick soll den Eindruck erwecken, dass alles in Ordnung ist und die Opfer auf die offizielle Seite zurückgeleitet wurden. Die Polizei warnt, dass dies eine gängige Methode ist, um das Vertrauen der Opfer zu gewinnen. Die Polizei empfiehlt, bei verdächtigen E-Mails besonders vorsichtig zu sein und keine persönlichen Daten preiszugeben. Kunden sollten sich direkt bei ihrer Bank melden, wenn sie unsicher sind, ob eine Anfrage echt ist.

Die Sicherheitsbehörden raten dazu, die E-Mail-Adresse des Absenders genau zu überprüfen und im Zweifelsfall keine Links in der E-Mail zu klicken. Die aktuelle Phishing-Welle ist Teil eines größeren Trends, bei dem Cyberkriminelle zunehmend automatisierte Methoden nutzen, um ihre Angriffe durchzuführen. Die Täter setzen auf das Streubombenprinzip, bei dem sie massenhaft E-Mails versenden, in der Hoffnung, dass einige Empfänger darauf hereinfallen. Die Polizei hat bereits mehrere Fälle registriert, in denen Kunden auf die Betrüger hereingefallen sind. Die Sicherheitsbehörden raten dazu, regelmäßig die eigenen Kontobewegungen zu überprüfen und bei verdächtigen Aktivitäten sofort zu handeln.

Kunden sollten auch ihre Passwörter regelmäßig ändern und starke, einzigartige Passwörter verwenden, um ihre Konten zu schützen. Die Polizei hat in diesem Zusammenhang betont, dass die Aufklärung der Bürger über solche Betrugsmaschen von großer Bedeutung ist. Die Polizei Niedersachsen hat die Bevölkerung aufgerufen, verdächtige E-Mails zu melden und sich über die aktuellen Betrugsmaschen zu informieren. Die Aufklärung über Phishing und andere Betrugsformen ist ein wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit der Polizei. Die Behörde hat bereits Informationsmaterialien erstellt, die auf ihrer Webseite zur Verfügung stehen. „Wir müssen die Menschen sensibilisieren und ihnen helfen, solche Betrugsversuche zu erkennen“, erklärte ein Sprecher der Polizei. „Jeder sollte sich bewusst sein, dass Banken niemals persönliche Daten per E-Mail abfragen.“

Tags: Phishing Cyberkriminalität Sicherheit Banken Niedersachsen

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